Der majestätische Elefant , grösstes Landtier der Welt, bis zu 7 Tonnen schwer und vom Aussterben bedroht, beeindruckt durch seine Grösse. Er ist in vielen Kulturen und verschiedenen Religionen ein Symbol für Weisheit, Wissen, Kraft, Energie, Ruhe und Glück.

Die sanften Riesen leben in Herden, die aus Kühen und Jungtieren bestehen, und haben ein hochentwickeltes Sozialverhalten. Elefantenbullen ziehen ab dem Alter von ca. 12 Jahren als Einzelgänger oder in einem losen Herdenverband umher. Die Erziehung junger Elefanten übernimmt die ganze Gruppe, wobei aber die Leitkuh eine besondere Rolle einnimmt.

Elefanten sind höchst intelligente Tiere, die wie Delphine und Menschenaffen über ein Ich – Bewusstsein verfügen. Sie suchen körperliche Nähe, indem sie sich oft sanft mit dem Rüssel begrüssen, ein neugeborenes Kalb freudig aufnehmen oder sie trauern um verstorbene Verwandte.

Elefanten haben ein aussergewöhnlich gutes Gedächtnis. Sie können sich noch Jahre später an eine Wasserstelle erinnern oder erkennen sterbliche Überreste und Knochen von verstorbenen Verwandten.

Ganz Ohr

Auffallend gross sind die Ohren der Elefanten. Diese haben verschiedene Funktionen. Beide Ohren erreichen bei Afrikanischen Elefanten eine Fläche von bis zu 2 Quadratmetern. Sie reichen über den Hals hinaus und haben annähernd die Form der Afrikanischen Landkarte. Die Ohren haben eine Thermoregulationsfunktion. Da Elefanten keine Schweissdrüsen haben, geben sie die Wärme über die Ohren ab. Je heisser es wird, desto mehr wedeln die Elefanten mit ihren Ohren um sich abzukühlen. Die Ohren des Indischen Elefanten sind kleiner, da es in ihrem Lebensraum kühler ist als in Afrika.

Die grossen Elefantenohren sind für mich ein Symbol um aufmerksam hinzuhören. Durch das bewusste Hinhören wie man sich wirklich fühlt, was der Körper mittels eines Symptoms sagen will, können die eigenen Bedürfnisse erkannt werden. Sich aufmerksam zuhören und so die wirklichen eigenen Bedürfnisse erkennen, sowie deren Umsetzung im Alltag, ist ein wichtiger gesundheitsfördernder Prozess. Er wirkt einerseits präventiv, um in der Balance zu bleiben, oder aber hilft durch angepasste Ziele und einer Veränderung des eigenen Verhaltens wieder in Balance zu kommen.

Elefanten können sich über Entfernungen von bis zu 10 Kilometern verständigen. Das Frequenzspektrum in dem sich Elefanten unterhalten reicht von höchsten Tönen einer Klarinette bis unter die tiefsten Töne eines Konzertflügels. Elefanten gehören zu den Tieren mit den tiefsten Tönen. Der sogenannte Infraschall ist für den Menschen nicht hörbar. So ermöglichen diese tiefen Töne den Elefanten über weite Gebiete einen Fernaustausch über Nahrungsquellen, Gefahren und mögliche Partner.

 

Ein Elefant im Porzellanladen

Es gibt Augenblicke, in denen man sich fühlt, wie „Ein Elefant im Porzellanladen“ – fehl am Platz, unerwünscht. In verschiedenen Situationen im Alltag ist es hilfreich, eine dicke Haut zu haben, um sich auf gesunde Art abzugrenzen.

Im Gegensatz zu diesem Sprichwort, bewegt sich der Elefant sanft und  leise und keineswegs plump, tollpatschig, ungeschickt oder gar zerstörerisch. Es gibt allerdings Berichte, die beschreiben, dass Elefanten aus Rache ganze Dörfer zerstörten, in denen ein Herdenmitglied getötet wurde. Denn Elefanten vergessen nicht.

Auch unser Körper vergisst nicht und hat ein sehr gut ausgeprägtes Erinnerungsvermögen. Wenn unser Bewusstsein gewisse Erlebnisse, Verletzungen und Erfahrungen aus unserem Leben ins Unbewusste verdrängt, kann es sein, dass sich irgendwann, viele Jahre später, unser Körper erinnert und mit Schmerzen und Symptomen reagiert.

So ist es wichtig, Symptome nicht nur mit Medikamenten zu verdrängen, sondern sie ernst zu nehmen. Es ist wertvoll, sich Zeit zu nehmen, um sich auf seelischer, geistiger und körperlicher Ebene mit sich und seinem Körper auseinanderzusetzen und zu lernen, auf den Körper zu hören, wenn er schmerzt, müde ist und auf seine Art Stress und Dysbalancen anzeigt.

Genau hier setzt die gesundheitsfördernde Methode der Integrativen Kinesiologie an.

Bilder: fotosearch.de

 

Sanfte Riesen vergessen nicht